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October 30, 2026

Webflow vs WordPress: Was passt zu deinem B2B-SaaS-Marketing?

Yannik Moll

Co-Founder & CEO, Growably

Table Of Contents

Webflow oder WordPress? Die Frage kommt fast immer kurz vor einem Relaunch. In unseren Erstgesprächen 2026 stellten sie 11 von 19 Interessenten, meist Marketing-Verantwortliche von Softwareunternehmen mit 50 bis 250 Mitarbeitenden. Wir haben Websites für über 120 Software-Unternehmen gebaut und migriert. Hier ist unser ehrlicher Vergleich, mit aktuellen Preisen (Stand Oktober 2026) und den Fällen, in denen wir statt Webflow etwas anderes empfehlen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Webflow passt, wenn dein Marketingteam Landingpages ohne Entwickler bauen will, Design und Performance aus einer Hand kommen sollen und du Hosting, Sicherheitsupdates und Plugin-Pflege nicht selbst organisieren möchtest.
  • Ein anderes System passt, wenn deine Website sehr content-lastig ist, etwa mit tausenden Artikeln, einer großen Redaktion oder mehreren Marken. Dann empfehlen wir ein Headless-CMS wie Storyblok. Ein gut laufendes WordPress-Setup mit eigenem Team musst du nicht wechseln.
  • Unsere Erfahrung: Für die meisten B2B-SaaS-Unternehmen mit 50 bis 250 Mitarbeitenden ist Webflow die bessere Grundlage, weil das Marketing schneller wird. Wenn Webflow nicht passt, ist WordPress bei uns selten die Antwort.

Schnell-Empfehlung nach Ausgangslage

Trifft mehr als eine Zeile auf dich zu, gib den Funktionen Vorrang, ohne die deine Website nicht auskommt.

Deine AusgangslageUnsere Empfehlung
Das Marketing soll Landingpages selbst bauen, das Design soll konsistent bleibenWebflow
Niemand im Team hat Zeit oder Budget für laufende WartungWebflow
Website auf Deutsch und Englisch, überschaubare Zahl an SprachenWebflow mit Localize
Tausende Artikel, große Redaktion mit festen Freigabestufen oder mehrere MarkenHeadless-CMS wie Storyblok
Login-Bereich oder Funktionen deines Produkts auf der WebsiteIns Produkt bzw. eine eigene Anwendung, nicht ins Marketing-CMS
Ein gut gebautes WordPress mit eigenem Team, kein Tempo-ProblemBei WordPress bleiben
Hosting-Standort in der EU muss vertraglich garantiert seinWebflow Enterprise mit EU-Hosting (ab Dezember 2026) oder ein Headless-CMS mit garantiertem EU-Rechenzentrum

Worum es bei der Entscheidung wirklich geht

WordPress ist das meistgenutzte System der Welt: Laut W3Techs läuft es auf 39,5 % aller Websites, das entspricht 58,3 % Marktanteil unter den Content-Management-Systemen (W3Techs, 29. Oktober 2026). Webflow ist kleiner, aber auf professionelle Marketing-Websites spezialisiert.

Für ein SaaS-Marketingteam ist Verbreitung allerdings selten der entscheidende Faktor. Entscheidend ist, wie schnell neue Seiten live gehen, wie viel Pflege das System braucht und was es über drei Jahre kostet. Genau daran messen wir beide Systeme.

„Über Webflow vs. WordPress wird gerade von Agenturen viel Falsches verbreitet. Es gibt Agenturen, die in WordPress ein gutes Setup mit Komponenten bauen, und Agenturen, die in Webflow ein schlechtes bauen. Entscheidend ist eine Agentur, die versteht, wie ein B2B-Marketingteam mit der Website arbeitet, und das System darum herum baut.“ — Yannik Moll, Co-Founder von Growably

In diesem Vergleich meinen wir mit WordPress immer das selbst gehostete WordPress.org, nicht den Hosting-Dienst WordPress.com.

Webflow vs WordPress im Überblick

KriteriumWebflowWordPress
SystemtypGeschlossene Plattform: Editor, CMS und Hosting aus einer HandOpen-Source-CMS, Hosting und Erweiterungen wählst du selbst
Seiten bauen ohne EntwicklerVisueller Editor; mit einem Komponentensystem baut das Marketing Seiten selbstMit Gutenberg oder Page Buildern möglich, Qualität hängt von Theme und Plugins ab
Hosting, Updates, SicherheitInklusive: globales CDN, SSL, Backups, DDoS-SchutzEigene Verantwortung: Hoster, Core- und Plugin-Updates, Sicherheit
ErweiterbarkeitKuratierter App-Marktplatz, Custom Code, Code ComponentsZehntausende Plugins und Themes, volle Kontrolle über den Code
Rollen und FreigabenRollen pro Website und Veröffentlichungsrechte ab Workspace-Plan Growth (49 $/Monat), eigene Rollen nur im Enterprise-PlanStandardrollen von Administrator bis Mitarbeiter, mehrstufige Freigaben per Plugin
SEO und KI-SucheNativ: Meta-Daten, Canonicals, Sitemap, 301-Redirects, Schema, robots.txt und llms.txtSehr flexibel über Plugins wie Yoast oder Rank Math
MehrsprachigkeitWebflow Localize als Add-on ab 9 $ pro Sprache und MonatÜber Plugins wie WPML oder Polylang
Login-Bereiche, MitgliederNicht mehr nativ (seit 29. Januar 2026), nur über DrittanbieterNativ und über Plugins möglich
DSGVO und Hosting-StandortUS-Anbieter mit Auftragsverarbeitungsvertrag; EU-Hosting ab Dezember 2026 im Enterprise-PlanHosting in Deutschland möglich, Datenschutz hängt an Hoster und Plugins
Kosten Software und HostingPremium-Plan 25 $/Monat pro Website (jährlich), Team-Plan 2.500 $/MonatSoftware kostenlos, Hosting, Premium-Plugins und Wartung extra

Verglichen im Oktober 2026, Webflow-Preise in US-Dollar zzgl. Steuern laut webflow.com/pricing. Preise und Funktionen ändern sich; prüfe vor deiner Entscheidung die aktuellen Angaben bei Webflow und WordPress.org.

Seiten bauen ohne Entwickler

In Webflow baut dein Marketingteam neue Seiten selbst, ohne Ticket an die Entwicklung. Voraussetzung ist ein sauberes Komponentensystem: wiederverwendbare Sections wie Hero, Feature-Block oder Kundenstimmen, die Designer einmal anlegen und das Team danach frei kombiniert. Webflow trennt dabei Rollen: Ein „Limited Seat“ (15 $/Monat) darf Inhalte bearbeiten und Seiten aus Komponenten bauen, ohne das Design zu verändern.

„Viele Kunden, die von WordPress zu uns kommen, haben für eine Landingpage mehrere Tage oder Wochen gebraucht, weil die Website im Entwickler-Backlog hinter dem Produkt landete. Mit Webflow baut die Marketingkollegin die Seite am selben Tag selbst. Das lag aber eher am alten Setup als an WordPress selbst.“ — Yannik Moll, Co-Founder von Growably

In WordPress geht das auch, hängt aber stark vom Setup ab. Mit dem Gutenberg-Editor und einem guten Block-Theme kommen Marketingteams weit. Viele Websites laufen jedoch auf Page Buildern: Laut W3Techs nutzt fast jede dritte WordPress-Website Elementor (31,5 %, W3Techs, 29. Oktober 2026). Solche Layouts sind schwer zu pflegen und belasten die Ladezeit. Die Lernkurve ist bei WordPress am Anfang flacher, bei Webflow lohnt sich die Einarbeitung vor allem für Teams, die regelmäßig neue Seiten veröffentlichen.

Unser Urteil: Vorteil Webflow, sobald dein Team mehr als ein paar Seiten pro Monat veröffentlicht.

Hosting, Updates und Sicherheit

Bei Webflow sind Hosting, SSL, ein globales CDN, unbegrenzte Backups und DDoS-Schutz im Site-Plan enthalten. Updates spielt Webflow selbst ein; Plugins im WordPress-Sinn gibt es nicht. Das Risiko liegt woanders: Du bist an Webflows Entscheidungen gebunden. So hat Webflow seine Nutzerkonten-Funktion zum 29. Januar 2026 komplett abgeschaltet (Webflow Help Center).

Bei WordPress organisierst du Hosting, Updates und Sicherheit selbst oder bezahlst einen Dienstleister dafür. Die meisten Sicherheitslücken entstehen in Plugins und Themes von Drittanbietern. Wer Updates schleifen lässt, öffnet Angreifern die Tür; wer sie sofort einspielt, riskiert Konflikte zwischen Plugins.

Wie groß dieses Risiko ist, zeigen die Zahlen von Patchstack: 2025 wurden im WordPress-Ökosystem 11.334 neue Sicherheitslücken gemeldet, 91 % davon in Plugins und nur sechs im WordPress-Kern. Für 46 % gab es zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch keinen Patch, Updates allein schützen also nicht (Patchstack, State of WordPress Security in 2026).

„Der größte praktische Vorteil von Webflow: keine Plugin-Updates, die etwas zerschießen, und keine Sicherheitslücken durch Plugins von Drittanbietern. Dazu kommt eine moderne Oberfläche, in der sich SaaS-Teams sofort zurechtfinden.“ — Yannik Moll, Co-Founder von Growably

Unser Urteil: Vorteil Webflow für Teams ohne eigene Technik, Vorteil WordPress für Teams, die volle Kontrolle über Server und Code brauchen.

Performance

Beide Systeme können schnell sein. In der Praxis bremsen bei WordPress meist zu viele Plugins und schwere Page Builder, bei Webflow meist zu große Bilder und Drittanbieter-Skripte wie Chat-Widgets oder Tracking-Tools. Webflow liefert Seiten über ein globales CDN aus, das du bei WordPress über den Hoster oder einen Dienst wie Cloudflare ergänzt.

Unser Urteil: Unentschieden auf dem Papier. Webflow macht es leichter, schnell zu bleiben, weil weniger bewegliche Teile im Spiel sind.

SEO und Sichtbarkeit in KI-Suchen

Webflow bringt die SEO-Grundlagen nativ mit: Title und Meta Description pro Seite, Canonical-Tags, automatische XML-Sitemap, 301-Redirects, Schema-Markup sowie robots.txt und llms.txt, mit denen du steuerst, wie Suchmaschinen und KI-Modelle deine Inhalte lesen (webflow.com/pricing). WordPress erreicht denselben Umfang über Plugins wie Yoast oder Rank Math, oft mit mehr Feineinstellungen.

Für die Sichtbarkeit in Google AI Overviews, ChatGPT und Perplexity zählt etwas anderes mehr als das System: Inhalte müssen im HTML stehen und dürfen nicht erst per JavaScript nachgeladen werden, sonst sehen viele KI-Crawler sie nicht. Das betrifft Tabs, Akkordeons und FAQ-Blöcke in beiden Systemen.

„Für Google und KI-Suchen spielt das CMS kaum eine Rolle, entscheidend ist ein technisch sauberes Setup. Webflow macht vieles davon allerdings schon ab Werk richtig, wofür du in WordPress Einstellungen und Plugins brauchst.“ — Yannik Moll, Co-Founder von Growably

Unser Urteil: Unentschieden. Beide ranken gut, wenn Struktur und Inhalte stimmen.

Mehrsprachigkeit

Webflow löst Mehrsprachigkeit mit dem Add-on Webflow Localize. Die Variante Essential kostet ab 9 $ pro Sprache und Monat und deckt bis zu drei zusätzliche Sprachen ab, inklusive CMS-Übersetzung, übersetzter SEO-Titel und einer Sitemap mit hreflang-Tags. Wer übersetzte URL-Slugs und automatische Weiterleitung nach Sprache will, braucht Localize Advanced ab 29 $ pro Sprache und Monat (webflow.com/pricing).

WordPress kann Mehrsprachigkeit nicht im Kern, sondern über Plugins wie WPML oder Polylang. Das funktioniert, erzeugt aber mit jeder Sprache zusätzliche Pflege und häufig Konflikte mit Theme und Page Builder.

Unser Urteil: Vorteil Webflow für typische SaaS-Setups mit Deutsch und Englisch, weil alles in einem System bleibt.

Rollen und Freigaben

Hier liegt WordPress vorn. Schon die Standardinstallation trennt Rollen wie Administrator, Redakteur, Autor und Mitarbeiter: Ein Mitarbeiter darf Beiträge schreiben, aber nicht veröffentlichen, ein Redakteur darf auch Beiträge anderer freigeben. Für mehrstufige Redaktionsprozesse gibt es zusätzliche Plugins.

In Webflow vergibst du Rollen pro Website und Veröffentlichungsrechte erst ab dem Workspace-Plan Growth für 49 $ pro Monat; individuelle Rollen mit fein abgestuften Rechten gibt es nur im Enterprise-Plan (webflow.com/pricing). Für ein Marketingteam mit wenigen Personen reicht das in der Regel. Wer eine große Redaktion mit festen Freigabestufen steuert, ist mit einem Headless-CMS meist besser bedient als mit beiden Systemen.

Unser Urteil: Vorteil WordPress, sobald viele Autorinnen und Autoren mit festen Freigabestufen arbeiten.

DSGVO und Datenschutz

Beide Systeme lassen sich DSGVO-konform betreiben. Der Unterschied liegt im Hosting-Standort: Webflow ist ein US-Anbieter. In den regulären Plänen gibt es keine reine EU-Region, ab Dezember 2026 bietet Webflow aber EU-Hosting im Enterprise-Plan an. Webflow stellt einen Auftragsverarbeitungsvertrag bereit; Datenübermittlungen in die USA stützen sich auf das EU-US Data Privacy Framework, für das die EU-Kommission im Juli 2023 einen Angemessenheitsbeschluss erlassen hat (e-recht24). WordPress kannst du bei einem deutschen Hoster betreiben; dafür musst du jedes Plugin selbst auf Datenverarbeitung prüfen.

In der Praxis entscheidet weniger das CMS als das, was du einbindest: Analytics, Chat-Widgets, Formular-Tools und Schriften von Drittanbietern brauchen in beiden Systemen eine saubere Consent-Lösung. Kläre die Details mit deiner Datenschutzbeauftragten; dieser Abschnitt ist keine Rechtsberatung.

Ist EU-Hosting eine harte Vorgabe, aber kein Enterprise-Budget vorhanden, kommt auch ein Headless-CMS infrage. Bei Storyblok liegen die Rechenzentren standardmäßig in der EU, vertraglich wählbar ist der Standort allerdings erst in den Plänen Premium und Elite (Storyblok Pricing FAQ).

Unser Urteil: Ist EU-Hosting eine harte Vorgabe, passt Webflow ab Dezember 2026 im Enterprise-Plan; darunter WordPress bei einem deutschen Hoster oder ein Headless-CMS mit garantiertem EU-Rechenzentrum. Sonst gleichwertig.

Kosten über drei Jahre

Der faire Vergleich ist nicht „Webflow-Lizenz gegen kostenloses WordPress“, sondern Gesamtkosten über drei Jahre: Lizenz bzw. Hosting, Erweiterungen, Wartung und die Zeit deines Teams.

So setzt sich ein typisches Webflow-Setup für eine zweisprachige SaaS-Website zusammen (Listenpreise, jährliche Zahlung, zzgl. Steuern):

PostenPreis laut WebflowPro Jahr
Site-Plan Premium (CMS, bis 20.000 CMS-Einträge)25 $/Monat300 $
Localize Essential, eine zusätzliche Sprache9 $/Monat108 $
Workspace Core19 $/Monat228 $
Drei Limited Seats für Content-Editoren3 × 15 $/Monat540 $
Summe1.176 $

Über drei Jahre sind das rund 3.530 $ an Webflow-Gebühren, planbar und ohne Wartungsvertrag. Den Core-Workspace setzen wir an, weil er geteilte Komponenten-Bibliotheken und mehr Staging-Sites enthält. Mit dem kostenlosen Starter-Workspace sinkt die Summe auf 948 $ pro Jahr.

Größere Teams, die Veröffentlichungs-Workflows, Freigaben und mehr Sitzplätze brauchen, landen im Team-Plan für 2.500 $ pro Monat mit Jahresvertrag; Single Sign-on und individuelle Rollen gibt es erst im Enterprise-Plan (webflow.com/pricing).

Bei WordPress ist die Software kostenlos. Hosting kostet je nach Anbieter von wenigen Euro bis zu mehreren hundert Euro im Jahr, Premium-Plugins und Themes kommen hinzu (EXPERTE.de). Der größte Posten ist bei beiden Systemen meist nicht die Lizenz, sondern die Arbeitszeit: Wartung und Updates bei WordPress, Seitenbau und Weiterentwicklung bei beiden.

Unser Urteil: WordPress ist günstiger in der Lizenz, Webflow oft günstiger im Betrieb, weil Wartung und Entwickler-Tickets wegfallen.

Warum sich so viele B2B-SaaS-Unternehmen für Webflow entscheiden

SaaS-Websites ändern sich ständig: neue Features, neue Zielgruppen, neue Kampagnen. Ein CMS ist für sie dann gut, wenn das Marketing mit dem Produkt Schritt halten kann. Genau hier spielt Webflow seine Stärken aus.

Dein Marketing ist so schnell wie dein Produkt. Jedes Release, jede neue Integration und jede Kampagne braucht eine Seite. Mit einem Komponentensystem baut dein Team diese Seiten selbst, im Corporate Design und ohne auf den nächsten Entwickler-Sprint zu warten. Webflow selbst berichtet von Kunden wie Dropbox Sign, die nach dem Wechsel 67 % weniger Entwickler-Tickets für die Website hatten (webflow.com/pricing).

Ein Designsystem statt einzelner Seiten. Wir bauen B2B-SaaS-Websites als Bibliothek aus Komponenten, nicht als Sammlung von Einzelseiten. Dein Team kombiniert Sections neu, ohne das Design zu brechen. Das zahlt sich auch bei KI-Werkzeugen aus: Webflow kann neue Sections aus dem bestehenden Designsystem generieren und bietet einen MCP-Server, über den KI-Assistenten direkt mit der Website arbeiten.

„Woran es in beiden Tools scheitert: Die Sections werden für genau eine Seite gebaut. Bei der nächsten Seite merkt man, dass nichts wiederverwendbar ist. Deshalb bauen wir eine Bibliothek aus Landingpage-Komponenten, die flexibel genug für Seiten sind, die es heute noch nicht gibt.“ — Yannik Moll, Co-Founder von Growably

Mehrere Zielgruppen und Märkte, eine Website. SaaS-Unternehmen sprechen oft mehrere Personas, Branchen und Märkte an. CMS-Templates für Use Cases, Branchen, Integrationen und Case Studies erzeugen aus einem Datensatz viele konsistente Seiten, und Localize übersetzt sie in weitere Sprachen.

Sauber angebunden an deinen GTM-Stack. HubSpot-Formulare, Google Tag Manager, Consent-Lösungen und CRM-Übergabe lassen sich ohne Plugin-Abhängigkeiten einbinden. So siehst du, welche Seiten tatsächlich Demo-Anfragen bringen. Wie ein belastbares Setup aussieht, zeigen wir auf unserer Seite zum Website-Tracking für B2B SaaS.

Bereit für Enterprise-Kunden. Wer an größere Unternehmen verkauft, wird irgendwann nach Sicherheit, Verfügbarkeit und Datenstandort gefragt. Webflow Enterprise bietet Single Sign-on, individuelle Rollen, Unterstützung bei Sicherheitsfragebögen, eine Hosting-Verfügbarkeit von 99,99 % laut SLA (webflow.com/pricing) und ab Dezember 2026 EU-Hosting. Als Webflow Premium Partner mit Enterprise-Status setzen wir solche Setups regelmäßig um.

Wenn deine Website mit dem Produkt wachsen soll, ist Webflow für die meisten B2B-SaaS-Teams die bessere Grundlage.

Und was ist mit Framer, HubSpot CMS, TYPO3 und Storyblok?

In unseren Gesprächen steht selten nur Webflow gegen WordPress. Vier weitere Systeme kommen regelmäßig auf den Tisch.

Framer ist schnell für kleine, designstarke Websites und Kampagnen. Es kommt aus der Design-Welt und ist entsprechend intuitiv für Designer. Sobald eine SaaS-Website viele CMS-Templates, mehrere Sprachen, mehrere Editoren und ein sauberes Tracking-Setup braucht, stößt Framer früher an Grenzen. Für einen Launch mit wenigen Seiten ist es oft ideal, für eine wachsende Website mit Blog, Case Studies und Landingpages meist zu eng.

HubSpot CMS ist stark, wenn dein gesamtes Marketing bereits in HubSpot läuft und Personalisierung auf Basis von CRM-Daten wichtiger ist als gestalterische Freiheit. Der Preis dafür sind weniger Designkontrolle und höhere Lizenzkosten. Viele unserer Kunden nutzen HubSpot als CRM und Webflow als Website, verbunden über Formulare und Tracking.

TYPO3 ist im deutschen Mittelstand und bei Konzernen verbreitet und sehr mächtig. Der typische Engpass: Jede Änderung braucht die IT oder eine Agentur. Wenn genau das dein Marketing bremst, lohnt sich ein Wechsel. Wie er ohne Ranking-Verlust gelingt, zeigt unser Guide zur Migration von TYPO3 zu Webflow.

Storyblok ist ein Headless-CMS: Inhalte werden getrennt von der Darstellung verwaltet und können an Website, App und andere Kanäle ausgespielt werden. Das spielt seine Stärken aus, wenn sehr viele Inhalte, mehrere Marken, Sprachen oder Kanäle aus einem System kommen sollen und eine Redaktion mit klaren Freigaben arbeitet. Der Preis dafür: Das Frontend wird separat entwickelt, und neue Layouts brauchen Entwickler. Die Self-Service-Pläne beginnen mit Growth bei 99 $ pro Monat, Enterprise-Funktionen und ein vertraglich garantierter Rechenzentrums-Standort kommen erst in den Plänen Premium und Elite (Storyblok). Für sehr content-lastige Websites ist Storyblok in unseren Augen die bessere Alternative zu Webflow als WordPress.

Wann Webflow nicht passt und was wir dann empfehlen

Wir sind Webflow Premium Partner mit Enterprise-Status. Trotzdem ist Webflow nicht für jede Website die richtige Wahl, nur ist die Alternative selten WordPress.

„Ehrlich gesagt gibt es kaum einen Fall, in dem wir einem B2B-SaaS-Unternehmen von Webflow zu WordPress raten würden. Wenn eine Website sehr content-lastig ist, empfehlen wir eher ein Headless-CMS wie Storyblok.“ — Yannik Moll, Co-Founder von Growably

Webflow passt nicht, wenn:

  • deine Website sehr content-lastig ist, mit tausenden Artikeln, einer großen Redaktion mit festen Freigabestufen oder mehreren Marken und Kanälen. Hier empfehlen wir ein Headless-CMS wie Storyblok.
  • du Login-Bereiche oder Produktfunktionen brauchst. Webflow bietet seit Januar 2026 keine eigenen Nutzerkonten mehr. Solche Funktionen gehören ohnehin ins Produkt oder in eine eigene Anwendung, nicht ins Marketing-CMS.
  • du einen Shop mit vielen Varianten, Währungen und Kundenkonten betreibst. Dafür sind spezialisierte Shopsysteme besser geeignet.
  • dein WordPress-Setup gut läuft. Wenn dein Team mit einem sauber gebauten, komponentenbasierten WordPress schnell arbeitet und eigene Entwickler hat, brauchst du keinen Wechsel. Das ist kein Argument gegen Webflow, sondern schlicht kein Projekt.
  • der Hosting-Standort vertraglich in der EU liegen muss, Webflow Enterprise aber nicht ins Budget passt. EU-Hosting bietet Webflow ab Dezember 2026 nur im Enterprise-Plan an. Darunter ist ein Headless-CMS mit garantiertem EU-Rechenzentrum die bessere Wahl.

In diesen Fällen bringt ein Wechsel zu Webflow mehr Aufwand als Nutzen, und wir sagen das auch so.

Fazit: Was passt zu deinem Team?

WordPress ist das flexiblere System, Webflow das schnellere für Marketingteams. Wenn deine Website vor allem Pipeline für ein Softwareprodukt erzeugen soll und dein Team ohne eigene Entwickler neue Seiten, Kampagnen und Sprachen veröffentlichen will, ist Webflow für die meisten B2B-SaaS-Unternehmen die bessere Wahl. Ist deine Website sehr content-lastig, lohnt sich ein Headless-CMS wie Storyblok. Und läuft dein WordPress-Setup gut, gibt es keinen Grund zu wechseln.

„WordPress ist wie ein Eigenheim: Du kannst alles umbauen, aber du reparierst auch alles selbst. Webflow ist wie ein gut geführtes Haus mit Hausmeister: Um Technik und Sicherheit kümmert sich jemand anderes, dafür bleiben die tragenden Wände, wo sie sind.“ — Yannik Moll, Co-Founder von Growably

Du stehst vor genau dieser Entscheidung? Schau dir an, wie wir einen Webflow-Relaunch für B2B SaaS angehen, oder buch einen kostenlosen 30-minütigen Strategie-Call. Wir schauen uns deine aktuelle Website an und sagen dir ehrlich, ob sich ein Wechsel lohnt.

Häufige Fragen zu Webflow und WordPress

Ist Webflow besser als WordPress?

Für Marketingteams ohne eigene Entwickler meist ja, weil sie Seiten selbst bauen und keine Plugins oder Server pflegen müssen. Für sehr content-lastige Websites empfehlen wir eher ein Headless-CMS wie Storyblok; ein gut laufendes WordPress-Setup mit eigenem Team musst du nicht wechseln.

Was kostet Webflow 2026?

Eine Webflow-Website mit CMS kostet im Premium-Plan 25 $ pro Monat bei jährlicher Zahlung, zzgl. Steuern. Dazu kommen je nach Team Workspace-Plan, Sitzplätze und Add-ons wie Localize; der Team-Plan für größere Marketingteams kostet 2.500 $ pro Monat (webflow.com/pricing). Im Mai 2026 hat Webflow die früheren Pläne CMS und Business durch Premium ersetzt; ältere Vergleiche nennen deshalb oft veraltete Preise.

Ist Webflow DSGVO-konform?

Webflow lässt sich DSGVO-konform nutzen, mit Auftragsverarbeitungsvertrag, Consent-Lösung und sauber eingebundenen Drittanbieter-Tools. In den regulären Plänen stützt sich die Datenübermittlung in die USA auf das EU-US Data Privacy Framework; ab Dezember 2026 bietet Webflow im Enterprise-Plan EU-Hosting an. Mehr dazu in unserem Artikel zu Webflow und Datenschutz.

Wie lange dauert ein Wechsel von WordPress zu Webflow?

Eine reine technische Migration dauert bei uns je nach Größe 4 bis 12 Wochen, ein Relaunch mit Strategie und Design meist zwei bis vier Monate. Aufwendig wird es vor allem, wenn Inhalte nicht im CMS liegen, etwa Case Studies als statische Einzelseiten, oder wenn Call-to-Actions per Plugin in Blogartikel eingebaut sind. Solche Inhalte lassen sich nicht sauber exportieren und müssen meist von Hand nachgearbeitet werden. Den kompletten Ablauf beschreibt unser Praxis-Guide zum Website-Relaunch.

Verliere ich beim Wechsel meine Google-Rankings?

Nicht, wenn Weiterleitungen, URL-Struktur und Inhalte sauber geplant sind. Wie wir dabei vorgehen, steht in unserem Leitfaden Website-Relaunch ohne SEO-Verlust; die komplette Relaunch-Checkliste hilft bei der Planung.

Kann ich HubSpot mit Webflow nutzen?

Ja. HubSpot-Formulare, Tracking-Code und Chat lassen sich in Webflow einbinden. Die Website läuft in Webflow, Kontakte und Pipeline bleiben in HubSpot.

Framer oder Webflow für ein SaaS-Unternehmen?

Framer eignet sich für eine kleine, schnelle Website mit wenigen Seiten. Webflow ist die bessere Wahl, sobald Blog, Case Studies, mehrere Sprachen oder mehrere Editoren dazukommen.

Kann ich Webflow-Websites exportieren?

Teilweise. Mit einem bezahlten Workspace-Plan lässt sich HTML und CSS exportieren, CMS-Inhalte aber nur Collection für Collection, und Formulare funktionieren danach nicht mehr (webflow.com/pricing). Wer maximale Unabhängigkeit vom Anbieter braucht, fährt mit WordPress besser.

About the author
Yannik Moll

Yannik Moll

Co-Founder & CEO, Growably

Verantwortet Strategie und Kundenarbeit bei Webflow-Relaunches und Growth-Programmen für B2B-SaaS.

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